Meditativ: Beim Anblick des Gudbrandsdals kommt man sofort in gelassene Urlaubsstimmung.

Norwegen 2018, Tag 1

Zu Beginn eines Radurlaubs steht immer die Anreise und so mussten auch wir zunächst nach Lillehammer kommen. Die Stadt liegt etwa 100 Kilometer von Oslo entfernt und ist über eine Autobahn bequem zu erreichen. Nach Flug und Autofahrt wollten wir unbedingt noch eine kurze Fahrt zum Einrollen absolvieren. Das hügelig-bergige Terrain um die Olympia-Stadt schien dafür ideal.

Die norwegischen Nationalfarben wehen uns an allen Ecken an

Norgerundt 2018

Epische Radtouren im Gebirge – da denken wir spontan an Alpen und Pyrenäen. Neuerdings sind auch andere Bergmassive in der Radsportszene bekannt, so wie die Karpaten oder Rocky Mountains. Was viele nicht ahnen: Auch Norwegen bietet uns viele Anstiege, die sich oftmals nicht hinter epischen Alpenklettereien verstecken müssen.

Markant: die zwei Radarkuppeln auf dem Arbergipfel sind auch vom Brennes aus gut zu sehen

Mittelgebirgsexperiment am Arber

Natürlich sind die Alpen für uns Alpenvettern das bevorzugte Trainings- und Tourenrevier. Doch man sollte hin und wieder auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Deswegen wollten wir uns an unsere erste richtige Mittelgebirgstour wagen – der Arber im Bayerischen Wald das ideale Ziel.

Ständig im Blick: Die Aussicht auf die Millionenmetropole Neapel begleitet uns auf dem Weg zum Vesuv-Gipfel und in der Abfahrt

Im Schatten des Vulkans

Pässefahren ist ja an und für sich schon etwas Besonderes und immer wieder ein unvergleichliches Erlebnis. Trotzdem gibt es auch im Leben eines Pässeradlers die ganz speziellen Touren und Anstiege, die einfach nicht mit den anderen Strecken vergleichbar sind. Eine solche ist die Fahrt auf und um den Vesuv direkt in der Nähe der Kampanien-Metropole Neapel.

Der ungeschützte Scheitelpunkt von Sveta Jelena wirkt auch wieder sehr alpin

Sveta Jelena

Auch außerhalb der Alpen gibt es interessante und alpin anmutende Anstiege zu finden. Der Beweis dafür ist die Kletterpartie hinauf nach Sveta Jelena, auch als Radlerberg bekannt. Die Auffahrt liegt nicht weit von der Küste und der slowenischen Grenze entfernt, von Poreč aus kann man den Anstieg beispielsweise in einer lockeren Tagestour ansteuern.

Oben am Jaufenpass gibt es zur Belohnung eine beeindruckende Aussischt

Jaufenpass im Doppelpack

In Südtirol hat man wahrlich die Wahl der Qual. So viele Pässe wie hier gibt es nicht überall. Einerseits sind da die Dolomiten in Tagesweite, andererseits locken große Pässe wie Stilfser Joch, Timmelsjoch und Penser Joch. Ein Pass, der im Palmarès immer noch gefehlt hat, ist der Jaufenpass – das musste sich schleunigst ändern!

Zufrieden nach einem erfolgreichen Trainigslager am Hafen von Poreč.

Istrien 2017, Tag 4

Am Vortag konnten wir die letzten Kilometer zwischen Kanfanar und Poreč leider nicht mehr wirklich genießen. Deshalb und auch, weil der Wetterbericht für den Nachmittag einen Wettersturz prophezeit hat, mussten wir ein wenig umdisponieren. Kurzerhand haben wir den Tourenplan angepasst und Kanfanar als spontanes Ziel der letzten Trainingsfahrt auserkoren.

Kurze Pause am Meer in Rovinj, dem Monmartre Istriens.

Istrien 2017, Tag 3

Zu einem Trainingslager gehören nicht nur Höhenmeter, sondern auch reichlich Kilometer. Wenn man dann noch malerische und kulturell bedeutende Städte besuchen kann, bleiben keine Wünsche mehr offen. Eine Tour, die genau diesen hohen Ansprüchen gerecht werden sollte, war unsere Fahrt von Poreč nach Pula und wieder zurück nach Poreč.

Das Künstlerdorf Grožnjan ist schon von Weitem sichtbar.

Istrien 2017, Tag 2

Nach der kurzen Tour zum Einrollen am Vortag sollte das Trainingslager so richtig losgehen. Immer nur im Flachen fahren, das können wir auch zu Hause. Deswegen wollten wir am zweiten Tag gleich ein paar bekannte Anstiege der Region unter die Räder nehmen, darunter auch die Auffahrt nach Motovun.

Direkt an der Küste geht es einmal um die kleine Stadt Poreč.

Istrien 2017, Tag 1

Den ersten Tag unseres Trainingslagers könnten wir mit einem Wort zusammenfassen: „Hektisch“. Zunächst die Anfahrt mit dem Nachtbus von München nach Rijeka. Kurzes Sightseeing in Rijeka und mit dem Mietwagen nach Poreč. In Poreč dann Auto abgeben, Fußmarsch zum Appartement, Begrüßung, Sachen ablegen. Schließlich noch die Mieträder in Empfang nehmen und einstellen – unterm Strich also ziemlich viel für einen Tag. Trotzdem – eine erste Runde war für uns einfach Pflicht.