Alpenvettern als Buch: Die Geschichten der Orte

Die Alpenvettern gibt es jetzt endlich auch im Buchformat: “Rennradtouren mit den Alpenvettern. Die Geschichten der Orte” vereint zweierlei, nämlich sportliche Herausforderung und intellektuelles Niveau. Entlang 12 ausgewählter Routen erzählen wir die Geschichten, die hinter den einzelnen Orten stecken. Dabei legen wir natürlich großen Wert auf Qualität und Anspruch.

Die Straße zu den Tre Cime macht schlichtweg sprachlos

Dolomiti 2019, Tag 1

Toblach liegt perfekt, wenn man in die Bergwelt der Drei Zinnen eintauchen will. Nur gut 15 Kilometer trennen die Kleinstadt von den wohl berühmtesten Gipfeln der Dolomiten, wenn nicht der ganzen Alpen. Jeder erkennt sie, wenn er ein Bild von ihnen sieht: die Drei Zinnen. Zu diesem Naturwunder zieht es natürlich auch uns Alpenvettern, denn auf dem Weg dorthin dürfen wir ein paar Höhenmeter sammeln.

Das Hotel am Südufer des Lago di Misurina bietet ein allseits bekannets Fotomotiv

Dolomiti 2019

Das schönste Gebirge der Welt – keine Frage – das sind die Alpen. Und welche ist die wohl faszinierendste Region in den Alpen? Die Dolomiten, so die Antwort nicht nur vieler Radsportler. Auch Bergsteiger wie Reinhold Messner sind dieser Meinung. Ebenso in kultureller Hinsicht ist diese Region der Alpen einzigartig, von der ladinischchen Sprache über eine schillernde Sagenwelt bis hin zu der tragischen, doch lehrreichen Geschichte des Ersten Weltkriegs.

Großes Kino: Die Landschaft entschädigt für alle Qualen

Norwegen 2018, Tag 4

Wieder mussten wir am Vortag aufs Radfahren verzichten und mit dem Auto von Geiranger nach Lom fahren. Zu schlecht war das Wetter mit strömendem Regen und erneut eiskaltem Wind. Zum Glück hatten wir den Dalsnibba schon befahren, sodass die Entscheidung für den Autotransfer zwar schwer, aber doch eindeutig war. Dafür sollte es jetzt noch ein Schmankerl zum Abschluss geben, das süße Dessert sozusagen.

Überraschung: Regenwetter hat auch seine positiven Seiten wie einen Regenbogen mit Fjordsicht am Dalsnibba

Norwegen 2018, Tag 3

Schon am Vortag während unseres Transfers von Rondane nach Geiranger war der Wettersturz zu spüren. Nur noch knapp um die 10 Grad und strömender Regen begleiteten uns auf unserer Autofahrt. Und auch in Geiranger selbst wurde es nicht besser, die ganze Nacht Regen ohne Ende. Anfänglich war eine lange Tour zu den Trollstigen geplant. Doch bei diesen Wetterbedingungen wäre das nicht sinnvoll, vor allem weil es am folgenden Tag auch schon wieder wie aus Eimern schütten soll.

So muss das sein: Gleich zu Beginn werden am Venabygdfjell Serpentinen und ordentlich Steigung serviert

Norwegen 2018, Tag 2

Radsport und Kultur gehören eng zusammen. Deshalb war es für uns besonders interessant, zumindest ein kurzes Stück des berühmten Pilgerwegs in Richtung Trondheim zu befahren. Wir waren zwar nicht wirklich religiös in Norwegen unterwegs, trotzdem haben wir uns in Lillehammer einen Pilgerpass gegönnt und auch prompt abstempeln lassen. Als Erinnerung sozusagen.

Meditativ: Beim Anblick des Gudbrandsdals kommt man sofort in gelassene Urlaubsstimmung.

Norwegen 2018, Tag 1

Zu Beginn eines Radurlaubs steht immer die Anreise und so mussten auch wir zunächst nach Lillehammer kommen. Die Stadt liegt etwa 100 Kilometer von Oslo entfernt und ist über eine Autobahn bequem zu erreichen. Nach Flug und Autofahrt wollten wir unbedingt noch eine kurze Fahrt zum Einrollen absolvieren. Das hügelig-bergige Terrain um die Olympia-Stadt schien dafür ideal.

Die norwegischen Nationalfarben wehen uns an allen Ecken an

Norgerundt 2018

Epische Radtouren im Gebirge – da denken wir spontan an Alpen und Pyrenäen. Neuerdings sind auch andere Bergmassive in der Radsportszene bekannt, so wie die Karpaten oder Rocky Mountains. Was viele nicht ahnen: Auch Norwegen bietet uns viele Anstiege, die sich oftmals nicht hinter epischen Alpenklettereien verstecken müssen.

Markant: die zwei Radarkuppeln auf dem Arbergipfel sind auch vom Brennes aus gut zu sehen

Mittelgebirgsexperiment am Arber

Natürlich sind die Alpen für uns Alpenvettern das bevorzugte Trainings- und Tourenrevier. Doch man sollte hin und wieder auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Deswegen wollten wir uns an unsere erste richtige Mittelgebirgstour wagen – der Arber im Bayerischen Wald das ideale Ziel.

Ständig im Blick: Die Aussicht auf die Millionenmetropole Neapel begleitet uns auf dem Weg zum Vesuv-Gipfel und in der Abfahrt

Im Schatten des Vulkans

Pässefahren ist ja an und für sich schon etwas Besonderes und immer wieder ein unvergleichliches Erlebnis. Trotzdem gibt es auch im Leben eines Pässeradlers die ganz speziellen Touren und Anstiege, die einfach nicht mit den anderen Strecken vergleichbar sind. Eine solche ist die Fahrt auf und um den Vesuv direkt in der Nähe der Kampanien-Metropole Neapel.