Am Schlossberg Eurasburg können wir eine schöne Aussischt auf das Loisachtal genießen

Schlossberg Eurasburg

Torsten
Kurz und knackig!

Sascha
Klein, aber gar nicht ohne

Schlossberg Eurasburg · 696 m · Deutschland

Auffahrt von Eurasburg: 1,1 km · ø 9,7 % · max. 18 % · 107 hm

Südlich von München tummeln sich einige knackige Anstiege: Sie sind zwar nicht sehr lang, aber umso steiler. Viele dieser Rampen sind in der Tour Wellenreiten zu einer anspruchsvollen Runde kombiniert. Eine davon ist der Schlossberg Eurasburg – und der hat es tatsächlich in sich.

Das Steigungsschild zeigt uns an, dass es gleich richtig anstrengend wird

Das Steigungsschild zeigt uns an, dass es gleich richtig anstrengend wird (Foto: Sascha Resch)

Die Ortschaft Eurasburg liegt südlich von Wolfratshausen und unweit des Starnberger Sees im Tal von Loisach und Isar. Auf der zentralen Verkehrsader, der Wolfratshausener Straße, orientieren wir uns Richtung Norden. Kurz vor der Grundschule zweigt eine kleine Straße, die Albert-von-Iring-Straße nach links ab. Dieser folgen wir ein paar Meter und weiter geht es rechts auf der Straße Am Schlossberg – genau dahin wollen wir.

Am Anfang ist die Strecke noch wenig anspruchsvoll und nur leicht ansteigend, doch wenige Meter später, nach einer leichten Linkskurve, belehrt uns das Steigungsschild eines Besseren: 18% werden uns verheißen. Die Angaben auf den Schildern sind zwar oft ungenau, aber hier sind die 18% ziemlich exakt.

Nach dem Schild zieht die Straße abrupt an und wir müssen mehrere Gänge runterschalten, um überhaupt noch vorwärts zu kommen. Mit einem Schlag sinkt unsere Geschwindigkeit von knapp 20 km/h auf rund 6 bis 7 km/h. Zu Fuß wären wir auch nicht viel langsamer.

Am Schlossberg Eurasburg können wir eine schöne Aussischt auf das Loisachtal genießen

Am Schlossberg Eurasburg können wir eine schöne Aussischt auf das Loisachtal genießen (Foto: Sascha Resch)

Trotzdem walken wir uns langsam bergauf und passieren das Schloss von Eurasburg. 1976 wütete ein Brand im Schloss und seitdem befinden sich dort zahlreiche Eigentumswohnungen, die unseren Geldbeutel sprengen würden. Egal, denn schließlich wollen wir uns nicht häuslich niederlassen, sondern den Anstieg bezwingen.

Nach dem Schloss ist die Schinderei auch schnell geschafft, die Straße flacht wieder merklich ab, während unser Puls noch eine Zeitlang Höhenflüge macht. Am Scheitelpunkt angekommen, können wir eine herrliche Aussicht auf das Loisachtal genießen, bevor wir wieder weiterfahren.

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