Schlagwort-Archiv fĂŒr Pass

Großes Kino: Die Landschaft entschĂ€digt fĂŒr alle Qualen

Norwegen 2018, Tag 4

Wieder mussten wir am Vortag aufs Radfahren verzichten und mit dem Auto von Geiranger nach Lom fahren. Zu schlecht war das Wetter mit strömendem Regen und erneut eiskaltem Wind. Zum GlĂŒck hatten wir den Dalsnibba schon befahren, sodass die Entscheidung fĂŒr den Autotransfer zwar schwer, aber doch eindeutig war. DafĂŒr sollte es jetzt noch ein Schmankerl zum Abschluss geben, das sĂŒĂŸe Dessert sozusagen.

Vom Besucherparkplatz kann man die Klosterkirche Andechs schon gut sehen

Andechs

Wenn man in einer Großstadt wie MĂŒnchen lebt, dann stellt sich automatisch die Frage: Wo kann ich unkompliziert Anstiege trainieren? NatĂŒrlich kann man kleine Rampen immer wieder rauf und runter fahren, aber wirklich Spaß macht das nicht. Besser ist es, ein paar Kilometer extra zu fahren und einen etwas lĂ€ngeren Anstieg in Angriff zu nehmen. In der nĂ€heren Umgebung von MĂŒnchen ist dafĂŒr Andechs eine perfekte Option.

Der höchste Punkt des Ammersattel liegt mitten im Wald, leider ohne Schild

Ammersattel

NatĂŒrlich gibt es PĂ€sse, die jeder einmal fahren will. Den meisten fallen da Namen wir Galibier, Stelvio oder Glockner ein. Doch auch die kleinen, unscheinbaren Anstiege können eine Befahrung wert sein. So auch der Ammersattel, der inmitten der Ammergauer Alpen liegt, unweit des Schloss Linderhof und gleich nach der deutsch-österreichischen Grenze.

Am Schlossberg Eurasburg können wir eine schöne Aussischt auf das Loisachtal genießen

Schlossberg Eurasburg

SĂŒdlich von MĂŒnchen tummeln sich einige knackige Anstiege: Sie sind zwar nicht sehr lang, aber umso steiler. Viele dieser Rampen sind in der Tour Wellenreiten zu einer anspruchsvollen Runde kombiniert. Eine davon ist der Schlossberg Eurasburg – und der hat es tatsĂ€chlich in sich.

Nach harter Arbeit im Olympia-Skigebiet Axamer Lizum angekommen.

Axamer Lizum

Wer von Deutschland nach Italien durch Österreich unterwegs ist und durch das Inntal zischen Telfs und Innsbruck brettert, der ĂŒberlegt sich mit Sicherheit, das KĂŒhtai zu befahren. Doch es gibt auch noch weitere schöne und nicht minder anspruchsvolle Kletterpartien neben dem KĂŒhtai, zum Beispiel die Straße des Axamer Lizum sĂŒdlich von Kematen.

An der Passhöhe stehen wir vor einem gut 2 Kilometer langen Tunnel.

Hofmahd

Das Hofmahdjoch verlĂ€uft parallel zum Gampenpass: Das Gampenjoch östlich von der Laugenspitze, also auf der Etschtaler Seite; das Hofmahdjoch westlich davon. Verkehrstechnisch ist der Hofmahd Ă€hnlich nĂŒtzlich wie ein Kropf, was aber dafĂŒr sorgt, dass der Pass nur wenig frequentiert ist. Fahrspaß pur – zumindest in der Theorie.

Ein Obelisk am Pordoi erinnert an die Erbauung der Passstraße.

Passo Pordoi

Die Dolomiten sind einer der schönsten Teile der Alpen, um mit dem Rennrad zu fahren. Eines der Highlights in den Dolomiten ist sicherlich die Befahrung des Passo Pordoi, der zusammen mit dem Sellajoch nicht nur der höchste asphaltierte Dolomiten-Pass ist, sondern gleichzeitig Teil der berĂŒhmten Sella Ronda ist. Bei unserer Transalp 2014 sollte dieser wunderbare Pass eine besondere Rolle spielen.

Oben angekommen, erfahren wir vom Schild, was wir geleistet haben.

Brezer Joch

Nicht immer muss es ein namhafter oder besonders hoher Pass sein. Auch die weniger bekannten Ansteige bieten Genuss und Herausforderung. Ein gutes Beispiel dafĂŒr ist das Brezer Joch. Das Brezer Joch stellt eine kurze Querverbindung zwischen Gampen und Hofmahd dar und lĂ€sst sich ideal mit diesen beiden zu einer Rundtour kombinieren. Deswegen war der Pass auch auf dem Programm unserer Transalp 2014.

Jetzt wird es ernst: Die 24% werden ĂŒber knapp 1,5 Kilometer alles von uns abverlangen

Nigerpass

Es gibt sicher leichtere und schwerere PĂ€sse, die man als Radfahrer aufsuchen kann. Wer jedoch eine Herausforderung der besonderen Art sucht, der sollte sich am Nigerpass versuchen, genauer gesagt an der alten Nigerstraße, gehört diese doch zu den steilsten Passstraßen des Alpenraums. Kein Wunder also, dass dieser Pass auch fĂŒr uns Alpenvettern immer reizvoll war und nach einer Befahrung verlangte.

Oben erwartet uns ein großes Passplateau, auf beiden Seiten von BĂ€umen flankiert.

Gampenpass

Der Gampenpass liegt inmitten eines wahren Eldorados fĂŒr bergaffine Radfahrer. Wo man nur hinsieht, gibt es reizvolle Passstraßen, die sich zu einer Runde kombinieren ließen. Außerdem stellt der Gampenpass eine sportliche Alternative zum Etschtal-Radweg, wenn man sich auf dem Weg von Meran nach Bozen befindet. So stand auch bei unserer Transalp 2014 der Gampenpass auf dem Programm.