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Oben am Jaufenpass gibt es zur Belohnung eine beeindruckende Aussischt

Jaufenpass im Doppelpack

In Südtirol hat man wahrlich die Wahl der Qual. So viele Pässe wie hier gibt es nicht überall. Einerseits sind da die Dolomiten in Tagesweite, andererseits locken große Pässe wie Stilfser Joch, Timmelsjoch und Penser Joch. Ein Pass, der im Palmarès immer noch gefehlt hat, ist der Jaufenpass – das musste sich schleunigst ändern!

An der Passhöhe stehen wir vor einem gut 2 Kilometer langen Tunnel.

Hofmahd

Das Hofmahdjoch verläuft parallel zum Gampenpass: Das Gampenjoch östlich von der Laugenspitze, also auf der Etschtaler Seite; das Hofmahdjoch westlich davon. Verkehrstechnisch ist der Hofmahd ähnlich nützlich wie ein Kropf, was aber dafür sorgt, dass der Pass nur wenig frequentiert ist. Fahrspaß pur – zumindest in der Theorie.

Oben angekommen, erfahren wir vom Schild, was wir geleistet haben.

Brezer Joch

Nicht immer muss es ein namhafter oder besonders hoher Pass sein. Auch die weniger bekannten Ansteige bieten Genuss und Herausforderung. Ein gutes Beispiel dafür ist das Brezer Joch. Das Brezer Joch stellt eine kurze Querverbindung zwischen Gampen und Hofmahd dar und lässt sich ideal mit diesen beiden zu einer Rundtour kombinieren. Deswegen war der Pass auch auf dem Programm unserer Transalp 2014.

Jetzt wird es ernst: Die 24% werden über knapp 1,5 Kilometer alles von uns abverlangen

Nigerpass

Es gibt sicher leichtere und schwerere Pässe, die man als Radfahrer aufsuchen kann. Wer jedoch eine Herausforderung der besonderen Art sucht, der sollte sich am Nigerpass versuchen, genauer gesagt an der alten Nigerstraße, gehört diese doch zu den steilsten Passstraßen des Alpenraums. Kein Wunder also, dass dieser Pass auch für uns Alpenvettern immer reizvoll war und nach einer Befahrung verlangte.

Oben erwartet uns ein großes Passplateau, auf beiden Seiten von Bäumen flankiert.

Gampenpass

Der Gampenpass liegt inmitten eines wahren Eldorados für bergaffine Radfahrer. Wo man nur hinsieht, gibt es reizvolle Passstraßen, die sich zu einer Runde kombinieren ließen. Außerdem stellt der Gampenpass eine sportliche Alternative zum Etschtal-Radweg, wenn man sich auf dem Weg von Meran nach Bozen befindet. So stand auch bei unserer Transalp 2014 der Gampenpass auf dem Programm.

Endlich in Italien, aber der Brennerpass ist eher schmucklos

Brenner

Der Brenner stellt den niedrigsten Übergang des Alpenhauptkammes dar. Außerdem ist er berühmt berüchtigt für wahre Kolonnen an Kraftfahrzeugen. Beides Argumente, die eigentlich gegen die Befahrung mit dem Rennrad sprechen. Trotzdem haben wir uns entschieden, den Brenner in das Programm unser Transalp 2014 zu integrieren. Immerhin ist er der direkteste Weg auf dem Weg von München nach Italien und bei unserer ersten Transalp waren wir froh über einen einfachen Pass.

Gasthaus Alpenrose am Penser Joch

Penser Joch

Das Penser Joch ist eine Besonderheit unter den Pässen, denn die Südseite von Bozen ist mit knapp über 50 km unvorstellbar lang. Gut für denjenigen, der diese lange Strecke bergab genießen kann.

Genau das konnten wir auf unserer Transalp 2014 tun. Das Penser Joch war das Dach unserer Alpenüberquerung und das letzte große Hindernis vor Südtirol.