Touren

Das Künstlerdorf Grožnjan ist schon von Weitem sichtbar.

Istrien 2017, Tag 2

Nach der kurzen Tour zum Einrollen am Vortag sollte das Trainingslager so richtig losgehen. Immer nur im Flachen fahren, das können wir auch zu Hause. Deswegen wollten wir am zweiten Tag gleich ein paar bekannte Anstiege der Region unter die Räder nehmen, darunter auch die Auffahrt nach Motovun.

Direkt an der Küste geht es einmal um die kleine Stadt Poreč.

Istrien 2017, Tag 1

Den ersten Tag unseres Trainingslagers könnten wir mit einem Wort zusammenfassen: „Hektisch“. Zunächst die Anfahrt mit dem Nachtbus von München nach Rijeka. Kurzes Sightseeing in Rijeka und mit dem Mietwagen nach Poreč. In Poreč dann Auto abgeben, Fußmarsch zum Appartement, Begrüßung, Sachen ablegen. Schließlich noch die Mieträder in Empfang nehmen und einstellen – unterm Strich also ziemlich viel für einen Tag. Trotzdem – eine erste Runde war für uns einfach Pflicht.

Das Klima in Kroatien ist ideal für ein Trainingslager im Frühjahr.

Trainingslager Istrien 2017

Ein Trainingslager am Anfang der Saison ist in der Theorie eine gute Idee. Man kann die müden Beine aus dem Winterschlaf wecken und erste Grundlagen für spätere Touren im Laufe der Saison legen. Neben dem körperlichen Training ist das Trainingslager auch ideal, um an der Organisation von Mehrtagesfahrten zu feilen, zum Beispiel, welches Essen am besten auf der Tour funktioniert oder wie man am besten packt.

Eben, aber doch schön an der Kreuzstraße nahe Holzkirchen

Die magische 300

Im Laufe der Zeit bin ich schon mehrmals über 200 Kilometer gefahren, unter anderem von München direkt zum Spitzingsee. Eine für mich „klassische“ Fahrt ist auch die Runde um die Großstadt München. Das erste Mal war es ein Bogen von 220 Kilometern, das zweite Mal schon 260 Kilometer und jetzt sollten es endlich die lang ersehnten 300 Kilometer werden.

Am wunderschönen Spitzingsee gibt es die verdiente Mittagspause.

Erweiterte Hausrunde

München und die Alpen, das gehört irgendwie zusammen. Die Stadt liegt gar nicht weit entfernt von den ersten richtigen Anstiegen der Voralpenregion, man muss nur in den Zug einsteigen und die Kletterpartie kann beginnen. Doch braucht es wirklich immer den Zug, um ordentlich zu klettern? Das wollten wir herausfinden und wollten ausprobieren, ob wir es schaffen, bequem von zu Hause aus zu starten, in die Voralpenregion zu fahren und wieder nach Hause zu radeln. Eine erweiterte Hausrunde eben.

Die letzten Kehren nach Hochsölden sind besonders eindrucksvoll

Ötztaler Kletterpartie

Das Ötztal ist wohl eines der bekanntesten Täler des Alpenraums. Es ist nicht nur das längste Seitental des Inntals, sondern es lockt ebenso mit beeindruckend hohen Bergen. Deswegen ist das Ötztal ein Eldorado für Wintersportler, Wanderer und natürlich auch Radsportler. Deswegen war es schon lange einmal fällig, dass wir dem Ötztal einen Besuch abstatten.

Trotz problematischen Materials am Ettaler Sattel angekommen.

Transalp-Testrunde

Eine Transalp fährt man nicht ohne Weiteres. Darum wollten wir noch vor unserer ersten Transalp im Jahr 2014 einen ersten gemeinsamen Formtest einlegen. Wie gut fahren wir zusammen, wenn es mal etwas länger bergauf geht? Um diese Frage endlich zu beantworten, haben wir schon 2013 eine Testrunde in Angriff genommen. Dazu fahren wir zunächst mit dem Auto nach Garmisch-Partenkirchen.

Am Aussichtspunkt der Cime de la Bonette infomiert eine Steintafel über die Aussicht

Transalp 2015, Etappe 6

Es kommt uns vor, als wäre es gestern gewesen, dass wir am Genfersee losgefahren sind. Die Woche in Frankreich neigt sich wieder ihrem Ende und ein bisschen Wehmut kommt auf, dass wir die herrlichen Pässe Frankreichs bald wieder verlassen müssen. Vorher erwartet uns noch ein richtiger Höhepunkt. Wir erklettern den höchsten Punkt unserer Transalp, die Cime de la Bonette auf gut 2800 Metern Höhe.

Barcelonette ist ein lebhaftes, kleines Städtchen im Süden der französischen Alpen

Transalp 2015, Etappe 5

rotz der doppelten Galibier-Befahrung vom Vortag fühlen wir uns heute frisch und ausgeruht. Das ist auch bitter nötig, denn es stehen zwei lange Passauffahrten auf dem Programm: Der Izoard und der Col de Vars. Deswegen gibt es erst ein kräftiges Frühstück, um schon ein paar Kalorien zu bunkern. Von Chantemerle aus fahren wir weiter nach Briançon.

Die Passhöhe des Galibeir ist ziemlich klein und bald voll

Transalp 2015, Etappe 4

Am frühen Morgen geht in Valloire zwischen den Bergen die Sonne auf. Es ist noch etwas kühl, aber der Tag verspricht wieder herrlichstes Radwetter. Diese Etappe ist etwas besonderes, denn sie führt über einen der wohl bekanntesten Alpenpässe überhaupt, den Col du Galibier. Doch zunächst heißt es beim Frühstück, die Pläne für den Tag anzupassen.