Eben, aber doch schön an der Kreuzstraße nahe Holzkirchen

Die magische 300

Im Laufe der Zeit bin ich schon mehrmals über 200 Kilometer gefahren, unter anderem von München direkt zum Spitzingsee. Eine für mich „klassische“ Fahrt ist auch die Runde um die Großstadt München. Das erste Mal war es ein Bogen von 220 Kilometern, das zweite Mal schon 260 Kilometer und jetzt sollten es endlich die lang ersehnten 300 Kilometer werden.

Nach harter Arbeit im Olympia-Skigebiet Axamer Lizum angekommen.

Axamer Lizum

Wer von Deutschland nach Italien durch Österreich unterwegs ist und durch das Inntal zischen Telfs und Innsbruck brettert, der überlegt sich mit Sicherheit, das Kühtai zu befahren. Doch es gibt auch noch weitere schöne und nicht minder anspruchsvolle Kletterpartien neben dem Kühtai, zum Beispiel die Straße des Axamer Lizum südlich von Kematen.

An der Passhöhe stehen wir vor einem gut 2 Kilometer langen Tunnel.

Hofmahd

Das Hofmahdjoch verläuft parallel zum Gampenpass: Das Gampenjoch östlich von der Laugenspitze, also auf der Etschtaler Seite; das Hofmahdjoch westlich davon. Verkehrstechnisch ist der Hofmahd ähnlich nützlich wie ein Kropf, was aber dafür sorgt, dass der Pass nur wenig frequentiert ist. Fahrspaß pur – zumindest in der Theorie.

Ein Obelisk am Pordoi erinnert an die Erbauung der Passstraße.

Passo Pordoi

Die Dolomiten sind einer der schönsten Teile der Alpen, um mit dem Rennrad zu fahren. Eines der Highlights in den Dolomiten ist sicherlich die Befahrung des Passo Pordoi, der zusammen mit dem Sellajoch nicht nur der höchste asphaltierte Dolomiten-Pass ist, sondern gleichzeitig Teil der berühmten Sella Ronda ist. Bei unserer Transalp 2014 sollte dieser wunderbare Pass eine besondere Rolle spielen.

Oben angekommen, erfahren wir vom Schild, was wir geleistet haben.

Brezer Joch

Nicht immer muss es ein namhafter oder besonders hoher Pass sein. Auch die weniger bekannten Ansteige bieten Genuss und Herausforderung. Ein gutes Beispiel dafür ist das Brezer Joch. Das Brezer Joch stellt eine kurze Querverbindung zwischen Gampen und Hofmahd dar und lässt sich ideal mit diesen beiden zu einer Rundtour kombinieren. Deswegen war der Pass auch auf dem Programm unserer Transalp 2014.

Jetzt wird es ernst: Die 24% werden über knapp 1,5 Kilometer alles von uns abverlangen

Nigerpass

Es gibt sicher leichtere und schwerere Pässe, die man als Radfahrer aufsuchen kann. Wer jedoch eine Herausforderung der besonderen Art sucht, der sollte sich am Nigerpass versuchen, genauer gesagt an der alten Nigerstraße, gehört diese doch zu den steilsten Passstraßen des Alpenraums. Kein Wunder also, dass dieser Pass auch für uns Alpenvettern immer reizvoll war und nach einer Befahrung verlangte.

Kleine Risse im Reifen zugeklebt

Radfahrer kennen das: Gerade eben den wunderschön glatten Mantel aufgezogen und eine kleine Ausfahrt unternommen. Wieder zu Hause fällt sofort ein kleiner Riss in der Manteldecke auf. Kein Wunder, denn auf den Straßen liegen immer wieder kleine Steinchen oder Glasscherben herum, die uns das Leben schwer machen.

Am wunderschönen Spitzingsee gibt es die verdiente Mittagspause.

Erweiterte Hausrunde

München und die Alpen, das gehört irgendwie zusammen. Die Stadt liegt gar nicht weit entfernt von den ersten richtigen Anstiegen der Voralpenregion, man muss nur in den Zug einsteigen und die Kletterpartie kann beginnen. Doch braucht es wirklich immer den Zug, um ordentlich zu klettern? Das wollten wir herausfinden und wollten ausprobieren, ob wir es schaffen, bequem von zu Hause aus zu starten, in die Voralpenregion zu fahren und wieder nach Hause zu radeln. Eine erweiterte Hausrunde eben.

Solch steile Serpentinen tun den Oberschenkeln ordentlich weh

Die 10 Gebote des Kletterns – Teil 2

Im ersten Teil unserer „10 Gebote des Kletterns“ haben wir schon einige Tipps bereitgestellt, wie das Klettern nicht nur sportlich herausfordernd wird, sondern auch ein wahrer Genuss. Jetzt nun der zweite Teil mit den restlichen Geboten. Mithilfe aller zehn Tipps wird die nächste Passfahrt mit Sicherheit noch erfolgreicher verlaufen!

Am Gipfel verrät das Schild, warum es so schwer bergauf ging

Die 10 Gebote des Kletterns – Teil 1

Mit dem Rad bergauf zu fahren ist schön. Klar gehört auch sportliche Herausforderung und ein bisschen Schinderei dazu (vielleicht ist die Quälerei auch Teil der Faszination). Doch das Klettern soll nicht über Gebühr belasten, der landschaftliche Genuss und die Freude am Pässefahren dürfen nicht zu kurz kommen. Deshalb teilen wir unsere „10 Gebote des Kletterns“, hier die ersten fünf Gebote.